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Ratgeber · Grundlagen

Baufinanzierung Grundlagen: der Leitfaden für Ihren Immobilienkauf

Was Sie über Eigenkapital, Zinsbindung, Tilgung und Nebenkosten wissen müssen, bevor Sie ein Darlehen abschließen, kompakt und bankenneutral erklärt.

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Angela Roth · Geschäftsführerin · 2 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 01. Juni 2026

Eine Baufinanzierung ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Wer die wichtigsten Begriffe und Stellschrauben versteht, verhandelt besser, vermeidet teure Fehler und schläft ruhiger. Dieser Leitfaden bündelt die Grundlagen und verweist auf vertiefende Artikel zu jedem Thema.

Was ist eine Baufinanzierung?

Eine Baufinanzierung ist ein zweckgebundenes Darlehen für den Kauf, Bau oder die Modernisierung einer Immobilie. Die Bank stellt das Kapital bereit, die Immobilie dient als Sicherheit (Grundschuld). Sie zahlen das Darlehen über viele Jahre in monatlichen Raten aus Zins und Tilgung zurück.

Der entscheidende Unterschied zu einem normalen Ratenkredit: Laufzeiten von 20 bis 35 Jahren, deutlich niedrigere Zinsen und eine feste Zinsbindung, die Planungssicherheit schafft.

Die vier Stellschrauben jeder Finanzierung

Eigenkapital

Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto geringer das Risiko der Bank und desto besser Ihr Zins. Als Faustregel sollten die Kaufnebenkosten aus eigener Tasche kommen. Eine Finanzierung ist aber auch mit wenig oder ohne Eigenkapital möglich.

Zinsbindung

Die Zinsbindung legt fest, wie lange Ihr Zinssatz garantiert ist: üblich sind 10, 15 oder 20 Jahre. In Niedrigzinsphasen lohnt eine lange Bindung, weil Sie sich günstige Konditionen sichern.

Tilgung

Die Tilgung ist der Anteil der Rate, mit dem Sie das Darlehen zurückzahlen. Eine höhere Anfangstilgung (z. B. 3 % statt 2 %) verkürzt die Laufzeit und senkt die Gesamtkosten erheblich.

Nebenkosten

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ggf. Maklercourtage summieren sich je nach Bundesland auf 9–15 % des Kaufpreises. Diese Kaufnebenkosten werden in der Regel nicht mitfinanziert.

So läuft eine Baufinanzierung ab

  • Budget klären: Wie viel Immobilie können Sie sich leisten?
  • Eigenkapital und Nebenkosten zusammenstellen.
  • Finanzierungsbestätigung einholen, um beim Kauf handlungsfähig zu sein.
  • Konditionen mehrerer Banken vergleichen lassen.
  • Darlehensvertrag abschließen und Kaufvertrag beim Notar unterzeichnen.

Ein Vermittler, der an keine einzelne Bank gebunden ist, vergleicht hunderte Banken und Produkte für Sie, statt nur das Angebot der Hausbank. Genau hier entsteht der größte Spareffekt über die gesamte Laufzeit.

Häufige Fragen: Baufinanzierung Grundlagen

Im Idealfall decken Sie mindestens die Kaufnebenkosten (9–15 % des Kaufpreises) aus Eigenkapital. Mehr Eigenkapital senkt den Zins. Eine Finanzierung ist aber auch mit wenig oder ganz ohne Eigenkapital möglich.

Das hängt von Zinsniveau und Ihrer Lebensplanung ab. In Niedrigzinsphasen sichert eine lange Bindung (15–20 Jahre) günstige Konditionen. Wir rechnen die Szenarien gemeinsam durch.

Unsere Erstberatung ist unverbindlich und für Sie kostenfrei. Wir werden von der finanzierenden Bank vergütet und sind dabei an keine einzelne Bank gebunden (Immobiliardarlehensvermittlung nach §34i GewO).

Persönliche Baufinanzierungsberatung, unverbindlich

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